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MOLZBACH: Seit etwas mehr als zwei Monaten ist wieder Leben im ehemaligen Klosterhof in Molzbach eingekehrt. Die Rettungsarche, eine Einrichtung für Drogenabhängige mit Migrationshintergrund, hat das Gebäude gemietet. Hier soll jungen Menschen der Weg zurück in die Gesellschaft ermöglicht werden.

Das Bonifatiuskloster hatte den landwirtschaftlichen Hof bis in die 80er Jahre betrieben. Später wurde daraus ein Selbst-versorgerhaus für Vereine, Radfahrgruppen, Wanderer, Naturliebhaber und Schulklassen. Seit einigen Jahren stand er leer. Jetzt wird er mit Leben gefüllt: Das Sozialwerk Rettungsarche betreut hier suchtmittelkranke junge Männer, die im Rahmen einer Arbeits-therapie einen Ausweg aus dem fatalen Drogenkreislauf finden sollen. Häufig sind es russischsprachige Spätaussiedler. Die Suchthilfeeinrichtung ist Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Hessen und in der Evangelisch-Frei-kirchlichen Kirche beheimatet. 2011 wurde die Rettungsarche vom Hessisches Ministerium für Soziales und Integration als Selbsthilfeeinrichtung anerkannt. Tätig ist sie aber schon seit 2003 als Selbsthilfegruppe, als Verein gründete sie sich drei Jahre später, berichtet Lina Vogel, die Leiterin der Rettungsarche. Bisher war das Sozialwerk vorrangig im Raum Marburg aktiv, hat dort zwei Bauernhäuser, in denen 25 Männer sowie sechs Betreuer leben. 

 
 

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