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Gastredner und Verantwortliche der Rettungsarche (von links): Kirill Kuznecov, Andreas Schulz, Lina Vogel, Martina Sauer-bier, Margarete Ziegler-Raschdorf und Waldemar Bechler vom Vorstand der Rettungsarche.  Foto: Winfried Möller

Tag der offenen Tür der Rettungsarche / Beeindruckendes Theaterstück

MOLZBACH: Der Tag der offenen Tür der ersten Filiale des Sozialwerks Rettungsarche aus Ebsdorfergrund im Kreis Marburg-Biedenkopf begann mit dem Vaterunser und der Bitte, dass Gott die Gäste und den Tag segnen möge. Mindestens ein Drittel der 170 Molzbacher hatte sich auf die Beine gemacht, um die neuen Bewohner des ehemaligen Klosterhofs kennenzulernen. Die Leiterin der Organisation, Lina Vogel, begrüßte freudig die zahlreichen Gäste.

Seit Februar leben Männer mit Suchterfahrung und Migrationshintergrund im Wohnhaus und sind landwirtschaftlich tätig. Zurzeit werden dort 40 Schweine, Hühner und Schafe gehalten. Die Selbsthilfeorganisation hat eine klare christliche Wertestruktur, ist eine frei-kirchlich-evangelische Gemeinschaft und nimmt Männer auf, die bereit sind, „nüchtern, gewaltfrei und ohne Kriminalität zu leben“. Vorgeseen sind 14 Therapieplätze, die auf 32 erweiterbar sind. Ein freiwilliger Entzug in einer Klinik oder in Eigeninitiative ist die Eintrittskarte in die Wohngemeinschaft in Molzbach. Sie wird von Kirill Kuznecov geleitet, der sich auf das Zusammenleben mit den Molzbachern freut.  
Im Namen der Hessischen Landesregierung sprach Margarete Ziegler-Raschdorf, Landesbeauftragte der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler. Sie überbrachte die Grüße von Ministerpräsident Volker Bouffier und Sozialminister Stefan Grüttner. Das Konzept der Rettungsarche habe sie von Anfang an überzeugt. Aus eigener Anschauung sei sie tief beeindruckt von der Arbeit und fühle sich dem Projekt sehr verbunden. Ziegler-Raschdorf bezeichnete die Arbeit als „Lebensschule“, denn die Organisation des Alltags, die zu erledigenden Arbeiten, Aufgaben und Pflichten würden gemeinsam geplant. Die Landesregierung trage durch finanzielle Unterstützung zur nachholenden und nachhaltigen Integration und zur Prävention von Gewalt- und Suchtverhalten bei. Sie bat um Geld- und Sachspenden für Renovierungsmaßnahmen und die Tiere, dankte dem Jobcenter für die Unterstützung der Bewohner, sprach den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihre Anerkennung und Hochachtung aus und ermunterte Firmen und die Molzbacher zur Zusammenarbeit.  Dem Wunsch nach gutem Gelingen, intensivem Kennenlernen und gutem Miteinander schloss sich Stadträtin Martina Sauerbier an, die die Grüße von Bürgermeister Stefan Schwenk und der städtischen Gremien überbrachte. Das Gemälde vom Hünfelder Rathaus solle dazu beitragen, sich hier heimisch zu fühlen. Bürgermeis-ter Andreas Schulz aus Ebsdorfergrund schilderte in beeindruckenden Worten und sicht-lich berührt die erfolgreiche Arbeit der Rettungsarche, die sich in seiner Gemeinde im Jahre 2003 niedergelassen hat. Sie habe das Gemeindeleben nachhaltig bereichert. Im Anschluss an die Grußworte zeigten Bewohner der Rettungsarche in einem Theaterstück die „Erlösung aus der Abhängigkeit“ und gaben Heimbewohner und Ehemalige beeindruckende Zeugnisse von ihrem Leben. „Ich finde das toll und erwarte, dass es gut läuft. Die überschlagen sich vor Freundlichkeit“, sagte eine Molzbacherin, bei der die Freundin eines Heimbewohners übernachtet, weil dies im Klosterhof nicht erlaubt ist. August Traud, ein Ur-Molzbacher, meinte, dass man schon erste positive und bauliche Veränderungen an den Ge-bäuden sehe, die durch den Leerstand ganz schön „heruntergekommen“ seien.
Vor der Möglichkeit der Be-sichtigung von Haus und Hof zeigte Tanja Jusupov, die Ehefrau eines Ehemaligen, einen beeindruckenden Tanz. 

Die Quelle: LOKALES HÜNFELDER LAND

 

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